Einen Schwimmteich anlegen: Anleitung und hilfreiche Tipps

Ein Schwimmteich im eigenen Garten ist eine schöne Bereicherung – nicht nur im Sommer. Zudem erfordert ein solcher Teich nur wenig Pflege und ist langfristig deutlich kostengünstiger, als ein Pool. 

Ein Schwimmteich ist eine tolle Alternative zum herkömmlichen Pool

Bevor die Wasseroase zum Blickfang im Grünen werden kann, stehen aber eine ausführliche Planung und viele Arbeitsstunden an.

Einen Schwimmteich planen – worauf achten?

Der richtige Standort ist entscheidend für lang anhaltendes Badevergnügen und einen geringen Pflegeaufwand. Neben einer möglichst großen Grundfläche sollte der Schwimmteich einen Standort erhalten, der frei von Laubbäumen, Büschen und Sträuchern ist.

Einfallende Blätter und Pflanzenteile können die Wasserqualität des Schwimmteichs deutlich verschlechtern. Zudem sollte der Teich an einem schattigen Platz integriert werden. Ein Zuviel an Sonne treibt die Algenbildung im Wasser unnötig an und erschwert das Filtern.

Anstehendes Grundwasser sollte, wenn irgend möglich vermieden werden. Eine Probebaggerung kann Aufschluss darüber bringen, ob der gewählte Standort diesem ausgesetzt ist. Eine Genehmigung ist zwar nicht immer nötig, zu guter Letzt muss aber dennoch eine Anfrage bei der Gemeinde erfolgen.

Auch beim Trinkwasserversorger sollte nach der Möglichkeit der Teichfüllung durch einen Hydranten angefragt werden. Diese Variante ist deutlich schneller und auch kostengünstiger, da keine gesonderte Gebühr für Abwasser anfällt.

Ist der Standort bestimmt und sind die Formalitäten erfüllt, kann ein Bausatz mit Pumpe ausgewählt werden.

Der Bau des Schwimmteiches

– Um spätere Probleme beim Bau zu vermeiden, sollten zunächst die Wandelemente probeweise aufgestellt werden. Mithilfe der Elemente kann auch der Standort leichter abgesteckt werden.

Im zweiten Schritt wird die Grube ausgehoben. Dafür können traditionelle Gartengeräte eingesetzt oder ein Minibagger samt Fahrer gemietet werden. Ein kurzer Blick in die Testurteile und den Preisvergleich von Geizkragen.de garantiert dabei einen nachhaltigen und kostenbewussten Einkauf.

– Nun wird das Bodenfundament aus Beton gegossen. Die Oberfläche sollte gerade und glatt sein.

– Ist der Beton durchgetrocknet, erfolgt das Aufstellen und Verbinden der Wände.

– Das Bodenvlies und die Bodenfolie sollte mit vielen Helfern auslegt werden, denn die Folien sind schwer und müssen so faltenfrei wie möglich liegen.

– Vor dem ersten Einlassen des Wassers Hilfsverstrebungen aufsetzen und die Kontaktpunkte zum Foliensack mit Vlies polstern. So halten die Seitenwände auch unter Druck und die Folie wird geschützt.

– Wenig Wasser einlassen und dabei die Folie weiterhin glätten. Für diese Arbeit empfehlen sich Wathosen.

– Rundum die Seitenwände einschlämmen und die Lücken mit Erde auffüllen, dabei immer wieder durch Festtreten die Erde verdichten.

– Loch für die Filteranlage graben und den Filter einsetzen, auch hier wieder Gartengeräte oder einen Minibagger benutzen.

– Anschließend noch Folie über die Regenerationszone des Schwimmteiches ausbreiten und gewaschenen Kies als Randbeschwerung aufbringen.

– Wasser einfüllen, bis der gewünschte Füllungsgrad erreicht ist.

– Abschließend sorgt eine Bepflanzung mit reinigenden Sumpf- und Wasserpflanzen für einen natürlichen Anblick und sauberes Wasser.

Weitere Anregungen und Tipps zum Thema gibt es in diesem Artikel.

Foto: © R. Erler – Fotolia.com

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